BMF in Ansbach in der Orangerie – 29.06.2026

Thema

Business & Networking

Ort

Ansbach in der Orangerie

Datum

29.06.2026

BMF Ansbach: Sommer Business Talk in der Orangerie

Das BMF Ansbach bringt am Montag, den 29.06.2026, Unternehmer, Entscheider und engagierte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen. Die historische Orangerie im Hofgarten Ansbach bietet dafür den passenden Rahmen: stilvoll, inspirierend und ideal für persönliche Gespräche.

Gemeinsam mit der VR-Bank Mittelfranken Mitte eG entsteht ein Abend, der weit mehr ist als eine klassische Veranstaltung. Der Sommer Business Talk steht für Begegnung, Austausch und wertvolle Impulse. Gäste erwartet ein hochwertiges Business-Event mit Raum für neue Kontakte, vertrauensvolle Gespräche und nachhaltiges Netzwerken.

Quo vadis Mittelstand?

VR-Bank-Vorstandschef Dr. Gerhard Walther wirbt für Aufbruch, Eigenverantwortung und unternehmerischen Mut

Mit einem leidenschaftlichen Impulsvortrag unter dem Titel „Quo vadis, Mittelstand?“ setzte Dr. Gerhard Walther, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Mittelfranken Mitte eG, beim „Business Metropol Forum“ (BMF) in der Orangerie Ansbach ein deutliches Zeichen für die Zukunft des deutschen Mittelstands.

Für die Schirmherrschaft des BMF-Sommerempfangs verbunden mit einem Grußwort vor Ort konnte Initiator und Veranstalter Henning Nürnberg die Regierungspräsidentin von Mittelfranken, Dr. Kerstin Engelhardt-Blum, gewinnen. Auch Ansbachs Oberbürgermeister Thomas Deffner ließ es sich nicht nehmen, nach der Stadtratssitzung persönlich vorbeizukommen und zu den geladenen Gästen zu sprechen.

Dr. Walther machte unmissverständlich deutlich, dass familiengeführte Unternehmen weit mehr seien als lediglich eine tragende Säule der Wirtschaft. „Der Mittelstand ist nicht nur das Rückgrat unserer Wirtschaft – er ist ihr Fundament und die Lebensversicherung unserer Gesellschaft“, betonte der Spitzenbanker vor den zahlreichen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Eindrucksvolle Kulisse, hochkarätige Gäste, interessante Vorträge, anregende Gespräche und ideales Wetter beim BMF-Sommerempfang in der wunderschönen Orangerie in Ansbach: Henning Nürnberg (3.v.r., Initiator und Veranstalter des „Business Metropol Forums“) mit (v.r.) Jean Karalis (Marketing- und Eventmanager des „Business Metropol Forums“), Dr. Gerhard Walther (Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Mittelfranken Mitte eG und ehrenamtlicher Präsident des Genossenschaftsverbandes Bayern), Dr. Kerstin Engelhardt-Blum (Regierungspräsidentin von Mittelfranken), Thomas Deffner (Oberbürgermeister der Stadt Ansbach) und Christoph Albrecht (Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Ansbach)  Foto: ARTARCO® Fotostudio

Dabei zeichnete der ehrenamtliche Präsident des Genossenschaftsverbandes Bayern ein realistisches Bild der aktuellen Herausforderungen. Schwache Konjunktur, zunehmende Bürokratie, Fachkräftemangel, ungelöste Unternehmensnachfolgen und geopolitische Unsicherheiten stellten den Mittelstand vor tiefgreifende Veränderungen. Gleichzeitig appellierte der Chef einer der beiden größten Genossenschaftsbanken in Mittelfranken eindringlich, diese Entwicklung nicht als Bedrohung, sondern als Chance für einen grundlegenden Wandel zu begreifen.

„Quo vadis, Mittelstand? heißt für uns nicht Verharren, sondern Angriff“, erklärte der Vorstandsvorsitzende. Der deutsche Mittelstand habe in seiner Geschichte immer wieder bewiesen, dass Krisen der Ausgangspunkt neuer Stärke sein können. Entscheidend seien Innovationskraft, Verantwortungsbewusstsein und der Wille, Veränderungen aktiv zu gestalten.

Ein zentrales Thema seiner Ausführungen war die konsequente Nutzung neuer Technologien. Insbesondere der Einsatz Künstlicher Intelligenz und digitaler Prozesse müsse jetzt entschlossen vorangetrieben werden. „Wir warten nicht, bis uns jemand digitalisiert – wir digitalisieren uns selbst“, so Walther.

Ebenso warb der gebürtige Rothenburger für eine neue Kultur der Zusammenarbeit. Familienunternehmen sollten ihre Stärken stärker bündeln, strategische Allianzen eingehen und gemeinsam Innovationen vorantreiben. Gleichzeitig unterstrich er die Bedeutung regional verankerter Banken als verlässliche Partner für Investitionen und Transformation.

Zum Abschluss richtete Dr. Walther einen motivierenden Appell an die zahlreichen Mittelständler in unserem Land: „Die Zukunft gehört nicht den Zauderern. Die Zukunft gehört den Mutigen, den Anpackern und den Gestaltern.“
Seine Botschaft war eindeutig: Der Mittelstand müsse sich seiner wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung wieder stärker bewusstwerden und mit Selbstvertrauen, Innovationskraft und unternehmerischem Mut die Zukunft aktiv gestalten.

Der streckenweise von schonungslosem Klartext gekennzeichnete Vortrag zählte zu den Höhepunkten des Business Metropol Forums, einem der inzwischen erfolgreichsten Netzwerk-Formate (für Persönlichkeiten, Multiplikatoren, Firmeninhaber, Entscheider und Führungskräfte) in der Metropolregion Nürnberg, und wurde von den Gästen im Grünen Saal der Orangerie mit langanhaltendem Applaus aufgenommen.

Mittelfrankens Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum nahm ihr Grußwort zum Anlass, „dem Business Metropol Forum meinen besonderen Dank für sein engagiertes Wirken als Plattform für Austausch, Vernetzung und Impulse in unserer Region“ auszusprechen. „Gerade in Zeiten tiefgreifender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen sind Foren, die Menschen zusammenbringen, von enormer Bedeutung.“

Dazu ergänzte die BMF-Schirmherrin: „Als Regierung von Mittelfranken verstehen wir uns als verlässlicher Partner der Wirtschaft – sei es bei der Anerkennung beruflicher Qualifikationen aus dem Ausland, bei der Wirtschaftsförderung und der Energiewende. Mir ist es ein großes Anliegen, die Unternehmen in unserem Regierungsbezirk diesbezüglich zu unterstützen. Bleiben wir in gutem Austausch, um die richtigen Konsequenzen aus den aktuellen Herausforderungen ziehen.“

Fotos: ARTARCO® Fotostudio Fürth

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